Entwöhnung & Entzug: Therapie für DrogenabhängigeJoahnnesbad Fachklinik Holthauser Mühle: Therapie bei DrogenabhängigkeitEntwöhnung von Drogen in der Fachklinik Holthauser Mühle   Therapie für Drogenabhängige in der Holthauser Klinik

    Psychotherapie

    Zu Beginn der Rehabilitation besuchen alle Patienten verpflichtend die Suchtgruppe zur Aufarbeitung der "Suchtkarriere". Die Krankheitseinsicht wird erarbeitet bzw. vertieft, die Akzeptanz der Abhängigkeitserkrankung gefördert. Zur Anwendung kommen psycho-edukative Elemente und themenzentriertes Arbeiten. Der Interaktionsstil folgt den Regeln der motivierenden Gesprächsführung. Die Dauer hängt von den Fortschritten des einzelnen Patienten ab, soll aber mindestens zehn Behandlungseinheiten umfassen. Danach besuchen unsere Patienten die Rückfallpräventionsgruppe, um die spezifischen Techniken und Strategien zur Rückfallvorbeugung zu erlernen.




    Die wesentlichen Bausteine der Psychotherapie in unserer Fachklinik

    • Einzelpsychotherapie (auch in Form suchtspezifischer Krisengespräche oder Traumaarbeit)
    • Gruppenpsychotherapie in der Bezugsgruppe
    • Großgruppentherapie
    • Suchtgruppe
    • Rückfallprävention
    • Indikative Gruppen (Frauen- und Männergruppe, Cannabisgruppe, Elterngruppe)
    • Motivation zum Rauchstopp und Tabakentwöhnung (auf Patientenwunsch oder nach ärztlicher Indikation)
    • Psychotherapie mit Bezugspersonen
    • Hirnleistungstraining (computergestützte Methode Cogpack©, marker software und Übungen aus verschiedenen Feldern wie verbale Aufgaben, visuelle Merkfähigkeit, kreative Aufgaben, Rechnen, konzentratives Malen, Spiele).
    • Entspannungsverfahren

    Die theoretische Grundlage der in unserer Klinik angewandten Gruppenpsychotherapie ist die interaktionell-analytische Gruppenpsychotherapie. In den einzelpsychotherapeutischen Interventionen werden indikationsgeleitet psychodynamische oder verhaltenstherapeutische (z.B. in der Behandlung von Phobien und Zwangsstörungen) Methoden angewendet.

    Systemische Aspekte kommen vor allem in Angehörigen- und Paargesprächen auf Grundlage der Motivierenden Gesprächsführung zur Anwendung. Eher suchtspezifische Methoden wie das Selbstmanagement des Substanzkonsums sind in die Suchtgruppe integriert. Zentrale Elemente des Sozialen Kompetenztrainings werden in die Großgruppen und je nach Indikation in die einzeltherapeutischen Interventionen integriert.

    In der Psychotherapie spezifischer psychischer Störungen wie z.B. posttraumatische Belastungsstörungen werden störungsspezifische psychotherapeutische Interventionen angewendet.