Medizinische Betreuung

Viele von illegalen Drogen abhängige Patienten haben zahlreiche gesundheitliche Probleme. Diese können direkte Folge der Drogeneinwirkungen sein, besonders bei polytoxikomanem Suchtverhalten, oft aber handelt es sich um Folgen der Lebensweise Drogenabhängiger aufgrund speziellen Risikoverhaltens und Vernachlässigung allgemeiner Hygiene, was zu Verschleppung von Krankheitssymptomen führt. Die Erkrankungen reichen dabei von Hautinfektionen und Zahnerkrankungen bis zu ernsthaften Infektionserkrankungen, hier insbesondere Hepatitis C, Hepatitis B, selten auch HIV-Infektionen und zu psychiatrischen Störungen. Die stationäre Behandlung drogenabhängiger Frauen und Männer erfordert daher neben hoher psychotherapeutischer und suchttherapeutischer Kompetenz auch fachkundige ärztliche Behandlung.


Die medizinisch-ärztliche Versorgung der Patienten ist eingebunden in das Gesamtbehandlungskonzept und berücksichtigt die ganzheitliche Wahrnehmung des kranken Menschen in all seinen realen, sozialen und psychischen Bezügen. Da Suchtkranke ähnlich wie psychosomatisch Kranke häufig eine passive Patientenrolle einnehmen, in der sie die Heilung ihres Leidens an den Arzt oder den Therapeuten delegieren, muss der Arzt ebenso wie die Pflegekraft die Selbstverantwortung und Eigeninitiative des Patienten fördern. Körperliche Symptome werden im Zusammenhang der Lebensgeschichte und der aktuellen Lebenssituation wahrgenommen.


Da die ärztliche und pflegerische Betreuung mit den anderen Therapien verzahnt ist, sind der Arzt der Holthauser Mühle und das Pflegepersonal in das interdisziplinäre Behandlungsteam integriert und nehmen an gemeinsamen Therapiereflexionen und Supervisionen teil.


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